Recyclinghof Hummelsbüttel: Ihr modern-nachhaltiger Anlaufpunkt im Nordosten Hamburgs
Der Standort am Lademannbogen liegt in einem klassischen Gewerbegebiet, bedient aber primär ein Einzugsgebiet, das von Einfamilienhäusern, großzügigen Gärten und Doppelhaushälften in Hummelsbüttel, Poppenbüttel und Lemsahl geprägt ist. Das spürt man sofort an der Art der Anlieferungen: Hier dominieren keine Umzugskartons aus Studentenbuden, sondern massive Mengen an Grünschnitt, Baumstämme und Bauschutt aus Eigenheim-Renovierungen. Der Hof ist organisatorisch auf Fahrzeuge mit Anhängern und größere Mengen ausgelegt, stößt aber genau deshalb an seine Grenzen, wenn an schönen Wochenenden hunderte Gartenbesitzer gleichzeitig ihre Heckenreste entsorgen wollen. Die Anlage ist weitläufiger als viele innerstädtische Plätze, was aber auch bedeutet, dass die Wege zwischen den Containern länger sind und die Verkehrsführung strikt eingehalten werden muss.
Warum der Recyclinghof Hummelsbüttel am Lademannbogen bei Gartenabfällen und Sperrmüll oft die erste Wahl ist
Sie sollten diesen Standort ansteuern, wenn Sie den Keller entrümpeln, den Garten winterfest machen oder gefährliche Abfälle loswerden müssen. Im Gegensatz zu kleineren Plätzen bietet dieser Hof eine umfassende Annahme für fast alle Fraktionen, inklusive einer gut ausgestatteten Problemstoffannahme für Lacke, Batterien oder Chemikalien. Besonders für Anlieferer mit Anhänger ist das Gelände geeignet, da die Rangierflächen im Vergleich zu engeren Stadtteilhöfen etwas großzügiger bemessen sind. Der Weg lohnt sich definitiv, wenn Sie die in Hamburg übliche Freimenge von bis zu drei Kubikmetern Sperrmüll oder Grünschnitt voll ausschöpfen wollen.
Sie sollten sich den Weg und das Benzin jedoch sparen, wenn Sie lediglich Kleinstmengen wie einen Sack Laub oder eine einzelne Kiste Papier entsorgen möchten. Dafür ist der Zeitaufwand der Anfahrt und des Wartens in keinem Verhältnis zum Nutzen. Auch für reine Gewerbeabfälle ist dies der falsche Ort; die Mitarbeiter sind geschult darin, gewerbliche Anlieferungen, die als privat getarnt sind, zu erkennen und konsequent abzuweisen. Wenn Sie Bauschutt haben, der über die Kleinmengenregelung hinausgeht, oder gemischte Baustellenabfälle, werden Sie hier ebenfalls nicht glücklich und sollten direkt zu einem privaten Entsorger fahren.
Die Geduldsprobe in der Warteschlange vor der Einfahrt und strenge Mülltrennung im Containerbereich
Der größte Reibungspunkt ist die Zufahrt über den Ring im Gewerbegebiet. Da der Lademannbogen eine Sackgasse bildet, staut sich der Verkehr an Samstagen oder Brückentagen oft hunderte Meter zurück. Es ist keine Seltenheit, dass Sie bereits 20 Minuten stehen, bevor Sie überhaupt das Tor passieren. Einmal auf dem Hof, erleben viele Nutzer eine Überraschung bei der Eingangskontrolle: Die Mitarbeiter schauen hier sehr genau hin. Wer seinen Sperrmüll mit Restmüllsäcken „aufgefüllt“ hat, wird oft aufgefordert, diese wieder mitzunehmen oder kostenpflichtig als Restmüll zu entsorgen. Das führt regelmäßig zu Diskussionen, die den Verkehr auf dem Hof zusätzlich bremsen.
Ein weiteres Praxisproblem entsteht durch die strikte Trennung von Holzklassen und Bauschutt. Wenn Sie zu Hause alles in einen Anhänger geworfen haben, blockieren Sie vor den Containern den Ablauf, weil Sie mühsam lackiertes von unlackiertem Holz sortieren müssen. Die Geduld der Mitarbeiter und der wartenden Hintermänner ist hier schnell erschöpft. Zudem wird bei der Anlieferung von Gartenabfällen streng darauf geachtet, dass keine dicken Baumstämme oder Wurzeln im normalen Grünschnittcontainer landen, da diese die Pressen beschädigen könnten. Wer hier nicht vorsortiert hat, muss oft unverrichteter Dinge mit einem Teil der Ladung wieder abfahren.
Strategien für die Anlieferung im Hamburger Norden und Ausweichmöglichkeiten bei Überfüllung
Eine stressfreie Entsorgung beginnt in Hummelsbüttel zwingend beim Beladen Ihres Fahrzeugs. Packen Sie Ihren Kofferraum oder Anhänger genau in der Reihenfolge, in der die Container auf dem Hof stehen – meistens kommen Grünschnitt und Sperrmüll zuerst, Elektrogeräte und Wertstoffe oft separat. Das verhindert, dass Sie auf dem Gelände rangieren oder gegen die Laufrichtung laufen müssen. Fahren Sie idealerweise unter der Woche am späten Vormittag. Vermeiden Sie den Samstagvormittag sowie den Dienstagmorgen komplett, da sich hier der Wochenendrückstau entlädt.
Halten Sie Ihren Personalausweis bereit, da stichprobenartig geprüft wird, ob Sie tatsächlich in Hamburg wohnen; Auswärtige werden konsequent abgewiesen. Sollte die Schlange am Lademannbogen schon bis zur Hauptstraße reichen, brechen Sie den Versuch ab. Eine realistische Alternative ist oft der Recyclinghof in Sasel, der zwar kleiner ist, aber je nach Wohnort schneller erreichbar sein kann, oder bei speziellen Abfallarten der Hof in Steilshoop. Wenn Sie Schadstoffe haben, prüfen Sie vorher, ob die Annahme besetzt ist, da diese Stationen manchmal abweichende Pausenzeiten haben. Nehmen Sie Arbeitshandschuhe und festes Schuhwerk mit, denn die Containerkanten sind hoch und oft scharfkantig, und niemand hilft Ihnen beim Ausladen schwerer Gegenstände.
Unser Tipp: Bevor Sie losfahren, sortieren Sie Ihren Bauschutt zu Hause penibel vor – trennen Sie Keramik, Steine und Gipsreste strikt, sonst riskieren Sie vor Ort eine teure Einstufung als kostenpflichtiger Restmüll oder eine komplette Ablehnung.










